Die GWDG betreibt eine VMware vSphere-Umgebung auf Basis von vSphere ESXi 8.0 U3. Diese ist für alle Kunden der GWDG verfügbar. Voraussetzung ist ein AD Account bei der GWDG mit Berechtigung zur Nutzung des GWDG EduVPN.
Die VMware-Cluster der GWDG verfügen über VMware-eigene HA-Funktionalität. Im Fehlerfall eines VMware-Hosts werden die darauf laufenden VMs auf einem anderen Host neu gestartet.
Die Compute Ressourcen der Cluster sind auf drei Standorte in Göttingen verteilt und standortredundant, sodass bei Wegfall eines Standortes alle VMs auf den anderen Standorten weiter betrieben werden können, solange der darunter liegende Speicher verfügbar ist. Bei Diensten mit speziellen Anforderungen können Ressourcen für den Betrieb an beiden Standorten vorgehalten werden.
Als Massenspeicher kommt ein Metrocluster von NetApp zum Einsatz, welcher jeweils ein zweistündliches asynchrones BackUp an einem anderen Standort hat. Außerdem ist der Zugriff auf weiteren, bei der GWDG vorhandenen Massenspeicher für größere Datenmengen (unter anderem via ceph S3, iSCSI, NFS, …) möglich. Für höchstverfügbare VM Daten bietet die GWDG zudem einen weiteren, synchron gespiegelten Massebspeicher, ebenfalls auf Basis eines Metrocluster von NetApp an.
Die GWDG stattet die Kunden mit umfangreichen Rechten zur Verwaltung der VMs aus:
Weitere Möglichkeiten einer Enterprise VMWare-Umgebung sind nicht im Self-Service verwaltbar, können aber in den meisten Fällen via Ticket angefragt werden. unter anderem gehören dazu:
Die Bearbeitung der Anfragen erfolgt während der Betriebszeiten der GWDG, Montag bis Freitag von 7:00 bis 21:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die GWDG ist bemüht, die Anfragen schnellstmöglich zu abschließend zu bearbeiten.
Für die Verwaltung Ihrer virtuellen Maschine müssen Sie sich per Browser auf https://remote-sec.gwdg.de (GWDG Mitarbeiter nutzen bitte diesen Link: https://remote.intern.gwdg.de/) einem Proxy für einen Windows-Terminalserver der GWDG einloggen und nun den vCenter Terminalserver auswählen, falls Sie nicht automatisch dort hin verbunden werden. Anschließend melden Sie sich mit dem Benutzernamen (ohne Domain Prä/Postfix) an. Bitte beachten Sie, dass eine Verbindung nur aus dem GÖNET möglich ist. Sollten Sie nicht im GÖNET sein, lesen Sie bitte den Absatz Verbindung von außerhalb des GöNet
Wie lautet mein Institutskürzel?
Sie finden ihr Institutskürzel im Portal der GWDG unter www.gwdg.de, dort unter Mein Account → Account → Institute
Eine VM von Nutzern in der Universität Göttingen wird automatisch erstellt sofern sie folgende Konfiguration nicht überschreitet:
Max. CPU 2 Kerne
Max. RAM 4 GB
Max. interner Speicher 100 GB
Sollten diese überschritten werden, verzögert sich die Einrichtung da die VM manuell erstellt werden muss.
WICHTIG: Sie müssen mit einem Account beantragen, der dem Institutskürzel zugeordnet ist!
Ich benötige eine größere Menge (mehr als 512 GB) an Massenspeicher oder habe bereits eine große menge an Daten bei der GWDG auf die ich zugreifen möchte - welche Möglichkeiten habe ich?
Die GWDG bietet Ihnen die Möglichkeit externen Speicher entweder als
a. Blockdevice (Sie verwalten Ihr Filesystem selber)
b. Managed Filesystem über höheres Protokoll
anzubinden. Bitte erfragen Sie dies *vor* Beantragung der VM.
Um einen virtuellen Server zu beantragen, öffnen Sie bitte dieses Dokument.
Auf der Webseite können Sie (ggf. ist eine Anmeldung mit Ihrer GWDG-Kennung erforderlich) durch einen Klick auf Server beantragen und Neues Element das Antragsformular öffnen.
Füllen Sie in dem dortigen Webformular die entsprechenden Felder aus. Drücken Sie “Speichern” zum Absenden des Formulars.
Bitte melden Sie sich mit einem GWDG-Account oder einem am Standort Göttingen gegen das AD der GWDG authentifizierbaren Account an.
Informationen zur Installation aller unterstützter Betriebssysteme finden Sie unter https://partnerweb.vmware.com/GOSIG/home.html
Nachdem Sie nun den Server mittels Zugriff über die Konsole installiert haben und Sie ja auch schon die IP erhalten haben, kann Ihr Netzwerkbeauftragter einen entsprechenden Eintrag im IPAM vornehmen.
Um eine nicht mehr benötigte VM löschen zu lassen, wenden Sie sich bitte per E-Mail unter Angabe des Namens der VM und Ihrer Kontaktdaten an support@gwdg.de.
Um die VMware Tools auf Linux zu installieren, gibt es drei Möglichkeiten.
Unter Windows steht nur die erste Möglichkeit zur Verfügung.
Bevor die VMware Tools installiert werden können, muss sicher gestellt werden, dass die VM eingeschaltet ist.
Die unten genannten Schritte innerhalb des Browsers Clients binden nur eine Image-Datei ein. Die VMware Tools müssen danach noch aus dem Gast System heraus manuell installiert werden.
Wählen sie die VM mit einem Rechtsklick aus um in das Kontextmenü zu gelangen. In dem Kontextmenü können Sie unter “Gastbetriebssystem” dann “VMware Tools installieren” auswählen
Die VMware Tools können automatisch beim Start einer VM aktualisiert werden. Dazu setzen Sie bei den Einstellungen der VM im Reiter “VM-Optionen” im unteren Teil “Tools-Upgrades” den Haken bei “VMware Tools vor jedem Einschaltvorgang prüfen und aktualisieren”.
Snapshots sollten vom Benutzer auch wieder gelöscht werden. Andernfalls werden Sie ohne vorherige Information nach 7 Tagen gelöscht. Werden Sicherungen länger als 7 Tage benötigt, beraten wir Sie gerne über alternativen, wenden Sie sich dazu bitte an den GWDG Support via support@gwdg.de.
Bitte beachten Sie dass dies nur funktioniert, wenn noch keine Imagedatei in der VM vorhanden ist. Wenn das der Fall ist, müssen sie zuerst über die Einstellungen der VM beim CD/DVD-Laufwerk von “Remoteserver” auf “Lokaler Client” umschalten.
Wählen sie die gewünschte VM aus und öffnen Sie die Remote Konsole , die sog. VMRC
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Wählen Sie “Wechselmedien, CD-/DVD-Laufwerk 1” …
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… und dann entweder mit dem Laufwerksbuchstaben Ihres lokalen PCs oder “Mit Datenträgerabbilddatei (iso) verbinden…”
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Im Fehlerfall kann ein Restore der VM durchgeführt werden. Der Zeitraum beträgt bis zu sieben Tage. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
Zur Beantragung wenden Sie sich bitte an support@gwdg.de
Die VMRC dient als Ersatz für das Konsolenfenster im vSphere-Client. Sie bietet die gleichen Funktionalitäten.In 5 Schritten zur VM
Es wird empfohlen den Scheduler “NOOP” auszuwählen da dieser am besten in virtualisierten Umgebungen arbeitet.
Eine VM startet unter zwei Bedingungen von einer CD.
Wie verhindere ich mindestens eine dieser Bedingungen?
Zunächst öffnen sie den vSphere Client oder den vSphere Web Client und wählen ihre VM aus. Hier öffnen sie die Einstellungen der VM und fokussieren den Reiter “(Virtuelle) Hardware”. Wird der Punkt “CD-/DVD-Laufwerk 1” aktiviert, so kann mann hier, falls nicht bereits ausgewählt, das “Clientgerät” auswählen. Ist das “Client Gerät” bereits ausgewählt, so haben Sie selbst ein Image eingelegt, welches noch entfernt werden muss.
Im BIOS ihrer VM können sie dafür sorgen, dass bei der Bootreihenfolge so abgeändert wird, dass der Eintrag “Hard Drive” wieder am Anfang der Liste steht, so wird zunächst versucht von der Festplatte zu starten.
Nach einer RAM-Erweiterung muß eine VM nicht unbedingt neu gestartet werden, um den neuen RAM zu nutzen.
Mit folgender Abfrage kann festgestellt werden, ob es aktivierbare Memory-Blöcke gibt:
root@cloudshare-adm:~# cat /sys/devices/system/memory/memory*/state | sort | uniq -c 32 offline 32 online
Wenn man da nun mit einer Schleife darüber läuft, kann man alle online nehmen:
for XMEMORY in $(ls -1 /sys/devices/system/memory/memory*/state ); do if [ "$(cat $XMEMORY)" == "offline" ]; then echo "online" > $XMEMORY; echo $? ; fi ; done
Danach sollte die erhöhte Menge RAM mit “free” oder “top” sichtbar sein.
Für mehr Informationen über memory hotplug: https://www.kernel.org/doc/Documentation/memory-hotplug.txt
Sie finden Ihr Institutskürzel z.B. im Self-Service-Portal der GWDG (www.gwdg.de) unter Mein Account→Account. Bei Institute steht der volle Name sowie das Kürzel.
Da die VMs sehr schnell hochfahren ist es fast nicht möglich, rechtzeitig auf “F2” zum Aufruf des BIOS zu drücken.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Beides findet sich in den Eigenschaften der VM, Optionen, Startoptionen.
Die Nutzer, welche als VM-Admin eingetragen sind, können das Löschen einer VM beantragen, indem sie eine Mail an Support@GWDG.de senden.
Sie können dazu folgende Vorlage benutzen: Antrag auf Löschung
Bitte ersetzen Sie in der Vorlage <VM_NAME> durch den entsprechenden Namen der VM.
Bemerkung: Ein E-Mail Client ist nötig um die Vorlage zu nutzen.
Der Vorlagentext zum Kopieren:
Betreff: VM <VM_NAME> Löschen
Liebes VM Ware Team,
bitte löschen sie folgende VM(s):
<VM_NAME>
Beste Grüße,
Die Lebenszeit einer VM ist nicht begrenzt.
Im Prinzip ja. Dazu kann entweder selber ein entsprechendes ISO eingelegt werden (siehe Anleitung dazu), ein betriebssysteminternes Upgrade durchgeführt werden oder durch die GWDG ein entsprechendes ISO in das System eingelegt werden. (Mail an support@gwdg.de)
Hinweis: Nach der Anpassung des Betriebssystems muss dies an support@gwdg.de gemeldet werden damit die Einstellung, welches OS in einer VM läuft, geändert werden kann. Eine falsche Einstellung führt u.U. zur Bereitstellung der falschen VMware-Tools.
Um einen Alias (etwa meindienst.meinefakultät.uni-goettingen.de) zu beantragen wenden Sie sich bitte mit der angabe der IP der VM an support@gwdg.de. Bitte geben Sie im Ticketsystem an dass Sie einen DNS-Alias wünschen.
Die Beantragung erfolgt über dieses Sharepoint Formular.
Eine Anleitung hierzu befindet sich auf den Infoseiten der GWDG.
Nutzer/innen, welche sich direkt am System anmelden sollen, können über die systeminterne Nutzerverwaltung Verwaltet werden. Hierzu kann die VM z.B. in das Active Directory gehoben werden oder die Konten lokal auf der Machine angelegt werden.
Das heißt, die Nutzerverwaltung geschieht wie auf einem normalen Betriebssystem.
Sollen Benutzer/in jedoch Administrationsrechte für die VM erhalten, kann dies mit einer kurzen e-Mail an support@GWDG.de Beantragt werden. Diese Mail sollte mindestesn folgende Informationen enthalten:
Des weiteren muss diese Mail von dem/der bisherigen Administrator/in gesendet oder zumindest direkt bestätigt werden, hierzu kann der/die Administrator/in in den CC gesetzt werden. Dieser sollte dann auf die automatische Rückmeldung des Ticketsystems antworten, dass er mit der Eintragung einverstanden ist. Sollte dies nicht geschehen, werden wir versuchen uns mit dem Administrator seperat in verbindung zu setzen, dies verlängert jedoch die Bearbeitungszeit der Anfrage.
Jeder nutzer ist in der Lage eine VM zu übernehmen. Als einzige Vorraussetzung hierfür gilt das Verfügen über eine GWDG Nutzerkennung. Die Umstellung kann mit einer E-Mail eines eingetragenen Ansprechpartners an Support@GWDG.de beantragt werden.
In den Ubuntu Versionen 20.x schreibt der multipathd Fehlermeldungen in die Logfiles, da die Implementierung nicht problemlos mit der VMware Umgebung zurecht kommt. Nachstehend ist ein Block dieses Fehlers abgebildet.
Auszug aus dem Syslog:
multipathd[xxx]: sda: add missing path
multipathd[xxx]: sda: failed to get udev uid: Invalid argument
multipathd[xxx]: sda: failed to get sysfs uid: Invalid argument
multipathd[xxx]: sda: failed to get sgio uid: No such file or directory
Um das Vollaufen der Logfiles zu verhindern, muss die Konfigurationsdatei von Multipath (/etc/multipath.conf) angepasst werden. Fügen Sie einfach den nachstehenden Block dem bestehenden Inhalt der Datei hinzu:
blacklist {
devnode "^(ram|raw|loop|fd|md|dm-|sr|scd|st|sda)[0-9]*"
}
Falls sie ein Desktop-System installiert haben, wird VMware Tools erst nach dem ersten LogIn wieder ausgeführt.
Fahren sie die Maschine also vollständig hoch und loggen sich ein. Kutze Zeit später sollte im vSphere-Client auch angezeigt werden, dass die VMware-Tools laufen.
Haben Sie ein Serversystem, so wird dieses ggf. durch die VMware-Tools neu gestartet. Sollte es nach dem Update zu der Fehlermeldung kommen, starten sie die VM erneut und loggen sich ein.
Verbinden Sie sich hierzu per RDP mit unserem Terminal Server (wints1.top.gwdg.de) und gehen nach folgender Anleitung vor: docs.gwdg.de
Per Email an support@gwdg.de können Anpassungen (CPU, RAM, Massenspeicher) an einer VM beantragt werden. Die Durchführung funktioniert im Normalfall im laufenden Betrieb, in Ausnahmefällen muss die VM vorher heruntergefahren werden.